Wenn die Mitarbeitendenbefragung durchgeführt wurde, stellt sich für viele die Frage, wie man mit den Ergebnissen weiterfahren möchte. Damit die Befragungsergebnisse nicht ungenutzt in einer Schublade landen, gilt es den Follow-Up aktiv anzugehen. Wie das gelingen kann und welche technische Lösung Empiricon zur Unterstützung anbietet, erklärt uns Edgar Matter, Produktemanager bei Empiricon.
Die Durchführung einer Mitarbeitendenbefragung ist meist klar und es gibt eine gute Vorstellung davon, wie dies aussehen soll. Der Follow-up-Prozess hingegen ist oft Neuland oder wird weniger strukturiert angegangen.
Wichtig ist, diesen konzeptionell auf ein klares Fundament zu stellen. Bestandteile sind dabei die Analyse und Interpretation der Ergebnisse, das Ableiten von Handlungsfeldern und Massnahmen auf zentraler wie auch dezentraler Ebene und – am wichtigsten – die Umsetzung der Massnahmen. Die Erfassung der abgeleiteten Massnahmen wie auch das Umsetzungstracking kann dabei in der Empiricon Connect Suite erfolgen.
Die Grundidee der ECS ist, alle Informationen zur Mitarbeitendenbefragung an einem Ort zu bündeln. Die ECS funktioniert somit als Cockpit und Collaboration-Tool in einem.
Über die ECS lassen sich in verschiedenen integrierten Apps rollenbasiert Fragebogen ausfüllen, Rückläufe einsehen, Auswertungsberichte downloaden, in Dashboards selber Analysen erstellen oder die erwähnten Massnahmen festhalten und deren Umsetzungsstand dokumentieren. Mitarbeitende sehen dabei ihr Team, Vorgesetzte ihren Verantwortungsbereich und die Projektverantwortlichen haben eine Gesamtübersicht.
Alle Anspruchsgruppen haben einen zentralen, rollenbasierten Zugang zu den für sie relevanten Informationen und Funktionen im Zusammenhang mit der Mitarbeitendenbefragung. Für alle gilt somit: Brauche ich etwas, schaue ich in der ECS nach. Als Kunde brauche ich mich nicht mehr damit zu beschäftigen, wer wann was erhalten soll. Alle haben Zugang zur ECS.
Die Follow-App fokussiert als eine App innerhalb der ECS auf – wie der Name schon sagt - den Follow-up. Darin lassen sich auf Basis der Mitarbeitendenbefragung abgeleitete Massnahmen erfassen und nach verschiedenen Kriterien wie beispielsweise Inhalt, Verantwortlichkeit, Terminen oder Aufwand klassifizieren. Die Kriterien sind dabei frei konfigurierbar.
Wie der ganzen ECS liegt auch der Follow-App ein Rollenkonzept zugrunde. Damit kann ich definieren, wer für welche Bereiche Massnahmen erfassen, kommentieren oder nur einsehen kann. Im Gegensatz zu einer klassischen Massnahmenliste erhalten damit alle nur die Informationen, welche Sie benötigen. Zudem lassen sich beispielsweise für Projektverantwortliche die Massnahmen sortieren, filtern und in einem Dashboard auswerten. Wer nicht auf die Excelliste verzichten kann, für den haben wir selbstverständlich den Export-Button.
Die Follow-App bietet für alle einen Mehrwert. Dieser steigt aber natürlich mit der Grösse einer Unternehmung, da damit auch die Herausforderung steigt, ohne Follow-App den Überblick über die Massnahmen zu behalten.
Die Unterstützung des Follow-ups durch digitale Tools und Instrumente wird sicher weiter an Bedeutung gewinnen. Wichtig auf dieser Reise ist es, die Mitarbeitenden nicht zu vergessen. Sie wollen und sollen in die Massnahmenableitung und -umsetzung mit einbezogen werden. Das ist ein zentraler Punkt, der nicht vollkommen digitalisiert werden kann.
Die Follow-App wird laufend weiterentwickelt. Dabei nutzen wir auch Rückmeldungen und Ideen unserer Kunden. So können wir die aktuellen Bedürfnisse optimal abdecken.
Ich würde ihm sagen, dass er mit der Follow-App auf einen Blick sehen kann, welche Wirkung die Mitarbeitendenbefragung, die am Beginn des Prozesses stand, im Unternehmen entfalten konnte und immer noch kann.
Danke Edgar für die Einblicke und das spannende Interview!